Jetzt ist es amtlich – die Bürgerinnen und Bürger in Voerde haben Ihren eigenen Kandidaten ernannt!

 

Meine erste offizielle Arbeitsprobe für Bürgernähe, Kontaktfreudigkeit und Eigenmotivation wurde bestanden. Innerhalb von 14 Tagen sind 226 Unterstützungsunterschriften zusammengekommen (210 waren nötig). In den vielen, teils sehr persönlichen Gesprächen, haben mir die Voerderinnen und Voerder ihre Vorstellungen und Ideen für Voerde genannt, die ich nun als meinen Auftrag ansehe.

 

Am Donnerstag, den 10.04.2014, wurde die Kandidatur vom Wahlausschuss der Stadt Voerde anerkannt. Somit stehe ich am 25.05.2014 als dritte Wahlalternative auf dem Wahlzettel für das Bürgermeisteramt in Voerde. Es gibt also jetzt keine Ausrede mehr für diejenigen, die aus Frust über Parteienfilz der Wahl fernbleiben wollen. Und davon habe ich ebenfalls eine Menge getroffen. Als Parteiloser, nicht in Voerde Wohnender, der kein Netzwerk bedienen muss, sondern sich einzig dem Bürgerwillen verpflichtet fühlt, werde ich als Bürgermeister die Rolle des Vermittlers zwischen Bürger, Gewerbe, Verwaltung und Rat gerne übernehmen.

 

 

Für mich ist das kein simpler Schritt als logische Folgerung einer Verwaltungskarriere; es ist eine Herausforderung für jemanden, der zu jeder Zeit Herausforderungen angenommen hat. Es ist Inspiration und Begeisterungsfähigkeit mit der ich für Menschen und mit Menschen etwas bewegen will. Mit einem Auge für das Detail, das ich als Qualitätsmanager aus der Industrie mitbringe und dem Wissen, dass jeder Fehler, der in Planungen begangen wird, umso teurer wird, je später man versucht ihn zu korrigieren. Und dafür gibt es reichlich Beispiele in Voerde: Die Schließung der Gesamtschule, verbunden mit der Zumutung des Pendelns bereits im Schulalter. Eine Verwaltung die Alternativstandorte für neue Sportplätze erst am Ende einer Planung prüft, zu einer Zeit in der man sich fragen muss, ob ein solches Projekt angesichts des Haushaltsdefizites der Stadtkasse, der Einwohnerentwicklung und des demographischen Wandels überhaupt sinnvoll ist. Ein Einzelhandelskonzept, das verhindert, dass sich Gewerbe ansiedelt. Ein Bäderkonzept, welches jenes Freibad auf Bruch fährt, das bei den Bürgern mehr als schmerzlich vermisst würde und für das kein Ersatz geplant ist. Es muss sich etwas ändern in Voerde! Ein Bürgermeister allein kann da wenig ausmachen. Aber ein Bürgermeister, der zusammen mit den Bürgern anders an die anstehenden Aufgaben herangeht und dabei an keinen Parteiklüngel gebunden ist, kann den Unterschied ausmachen zwischen „business as usual“ oder einer sachpolitischen, sinnvollen und nachhaltigen Entwicklung in Voerde.

 

Herzliche Grüße

 

P. Hanraths